In diesem Blog war das Thema Sozialmissbrauch durch Sozialhilfebezüger bereits einmal ein Thema. Heute war in verschiedenen Zeitungen von einer anderen Art von Sozialmissbrauch die Rede. Es geht weniger um den Missbrauch von Volkseigentum als um eine ungerechtfertigte Selbstbedienungsmentalität von Managern. Erstaunlich ist, dass die Aktionäre die einzigen sind, die sich wehren.
- Wo bleiben die Sozialdemokraten, Gewerkschaften?
- Was muss noch geschehen, bis es gegen diese Entwicklung eine Gegenbewegung gibt?
Es ist absolut stossend, dass ein Manager 2006 im Schnitt einen Lohnzuwachs von 16% verzeichnet. Haben die das verdient? Wohl kaum. Leute die bereits im Überfluss leben bekommen noch mehr. Personen, normale Büezer, die einen sehr kleinen Lohn haben und jeden Rappen drehen müssen, gehen leer aus. Ein sinnvolles Modell wäre 16% mehr Lohn für die niedersten Lohnklassen, den Teurungsausgleich für die Manger 1% oder sogar weniger.
Davon hätte auch der Staat mehr, da diese Lohnerhöhungen alle der Einkommensteuer unterliegen.