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Fluglärmstreit Deutschland Schweiz – Verlegung des Flughafens Blog bundeshaus.ch
Mittwoch, 30. April 2008Fluglärmstreit Deutschland Schweiz – Verlegung des FlughafensTrackbacks
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Wer soll das bezahlen? Theoretischer Stumpfsinn. Härtere Verhandlungspartner mit Deutschland wären angebracht. In Bundesbern gibt es nur noch Ja-Sager. Deutschland soll doch zuerst im eigenen Land schauen, dass die grossen Probleme gelöst werden, bevor es sich über Angelegenheiten anderer Länder einmischt. Sprichwort: Wisch zuerst vor der eigenen Tür, bevor du nach aussen schaust.
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Die meisten Fluglärm über die Deutsche Gebiete ist von der deutsche Flugzeuge verursacht (z.b. Swiss , Lufthansa, Air Berlin). Wieso muss der Schweiz eine Lösung finden. Diese Deutsche Fluglinien sollen eine Lösung durch leiser Flugzeuge verwenden.
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Weshalb kuscht die Schweiz eigentlich derart vor Deutschland? Die Deutschen sind mindestens ebenso auf uns angewiesen, wie wir auf sie.
Also: 1. Alle Swiss- und Lufthansa-Flüge sowie alle Tickets von deutschen Staatsbürgern mit zusätzlichen Gebühren belasten. Begründung: Höherer Aufwand wegen Ueberflugverbot D.
2. Erwägen, die Achse Basel-Gotthard für deutsche LKWs zu sperren oder Kontingente einzuführen. Begrüngung: zu hohe Lärmbelastung und Immissionen für Anwohner.
Mindestens ernsthaft in Erwägung ziehen, könnte man Retorsionsmassnahmen schon. Damit der eiserne Engel merkt, dass man mit uns nicht alles machen kann.
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Irgendwie ist es paradox. Deutschland verändert einseitig zu gunsten ein paar Süddeutschen Personen das Anflugregime. Durch diese Intervention sind zahlenmässig aber mehr Deutsche nachteilig betroffen, die im Grossraum Zürich wohnen. Wäre vielleicht schön, wenn sich diese auch mal melden.
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Ich finde dieses Gezänke von beiden Seiten (CH und D) lächerlich.
Mal ganz davon abzusehen wer angefangen hat. Das waren nämlich die Schweizer, die einseitig -sprich: ohne Absprache mit den betroffenen deutschen Gebieten zu halten- beschlossen hatten, dass im Zuge des Flughafenwachstums mehr Flugzeuge den Flughafen über den Norden (sprich über Deutschland) anfliegen werden.
Letzen Endes ist der gesamte Großraum, unabhängig davon, ob das schweizer oder deutsche Gebiete sind, auf den Flughafen angewiesen. Er bringt Wohlstand für die gesamte Region.
Von daher hätte Deutschland nicht den gleichen Fehler wie die Schweiz begehen sollen: nämlich sich auf das erbärmliche Niveau der Prinzipienapostel zu begeben.
Etwaige naive Vorschläge von Schweizern wie "Alle Swiss- und Lufthansa-Flüge sowie alle Tickets von deutschen Staatsbürgern mit zusätzlichen Gebühren belasten" tragen genauso wenig dazu bei und würden den Konflikt nur verschärfen.
Wir sollten (die Betonung liegt auf "SOLLTEN") doch alle erwachsen genug sein, um zu wissen, dass es nichts bringt, dem Partner von gegenüber eine eine Ohrfeige zu verpassen, bloß weil er mit eine verpasst hat. Ein krasses Beispiel davon (nach dem Motto "Aug um Aug, Zahn um Zahn") erleben wir ja schon seit Ewigkeiten im Nahen Osten am östlichen Mittelmeer.
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