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Boykott der olympischen Spiele in Peking - China Blog bundeshaus.ch
Sonntag, 16. März 2008Boykott der olympischen Spiele in Peking - ChinaKommentare
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Was unternehmen Sie? Es beschäftigt mich schon lange, dass China der Welt weismachen will, es verbessere die Menschenrechtssituation. Das brutale Vorgehen Chinas im Tibet bestätigt mich in meiner Absicht, wenn man die Olympischen Spiele schon nicht verhindern kann, doch China wenigstens nicht zu gestatten, die Welt zu belügen (was Amerika auch tut!). Wie wäre es mit einem Aufbau einer möglichst internationalen Organisation, welche die Leute ermuntert, öffentlich zu bekennen, dass sie die Olympics nicht anschauen werden. Einige Ideen sind vorhanden, wie vorgegangen werden müsste. Wer hilft mit?
Kommentare (3)
Ich denke ein weiterer, sehr effektiver Schritt eines wirksamen Boykotts der Olympisceh Spiele ist der Boykott der Multinationalen, welche während der Olympiaden in China ihre Werbemilionen anlegen.
Ich werde vermutlich ab August keine CC-Limo mehr trinken und weiterhin auch keine Hamburger beim uns allen bekannten US-Multi 'geniessen'.....wer weiss, was es noch alles zu boykottieren gibt.
Ich hoffe, dass möglichst viele meinem Beispiel folgen werden.
Kommentar (1)
Leider habe ich in meinem Kommentar zu Christian Hirts Blog über China übersehen, dass ich keine Adresse für allf. Interessierte hinterlassen habe. Hier sei's nachgeholt: wash@gmx.ch
Kommentare (3)
Seit längerem kaufe ich keine Produkte made in Israel, auch ich achte in Zukunft vermehrt auf made in China. Die Auswahl wir kleiner und kleiner und wohl auch teurer.
Olympics werde ich sicher nicht anschauen. Sportler die boykottieren werden für mich die Helden sein.
Kommentar (1)
Leider denken die Leute erst jetzt über einen Boykott von chinesischen Waren rsp. Olympia nach. Der Chinese hat hier ganz klar die Nase vorn. Viele von uns sind nicht bereit auf veredelten Sondermüll zu verzichten, denn Tibet ist weit weg und wir sind keine chinesischen Billigarbeiter...
Für mich gibt es nur den Konsumboykott von chinesischen Produkten. Lieber ein Pfanne aus Rikon für CHF 80.- erwerben, als eine für CHF 20.- bei Migros, Swiss Design, Made in China.
Nun wird auch klar, dass das Leben ganz schnell teuerer wird.
Dennoch begrüsse ich jede Art von Boykott gegen das dort herrschende Regime.
Kommentare (3)
hallo Robert
Ich finde es toll, dass auch du auf chinesische Produkte verzichten willst! In Sachen Pfannen möchte ich dich aber daran erinnern: Mit Coop-Superpunkten konnte man doch vor einigen Jahren Pfannen von Kuhn erstehen .... und woher kamen sie allesamt... aus China! Von der Firma Kuhn, die ja viel für die Exiltibeter in Rikon getan hat, habe ich bis heute keine Stellungnahme gesehen zu den Vorfällen in China.....! Wie schnell sich doch die Fronten ändern!
Uebrigens können sich alle Blogteilnehmer unter www.tibetswiss.com wertvolle Hinweise holen.
Kommentar (1)
Hallo Margrit, eine kleine Korrektur: Die Pfannentrophy wurde damals von Coop und Sigg durchgeführt. Kuhn Rikon kam erst etwas später in Verruf, als die Schwingbesen und andere Kleinutensilien in China herstellen liessen. Gruess Robert
Kommentare (3)
Kuhn und Sigg sind ein und dieselbe Firma, Zyliss gehört auch dazu. Ein paar Pfannen werden pro Forma noch in der Schweiz hergestellt, der Rest ist China-Schrott. Ich habe kürzlich eine neue Pfanne von Kuhn gekauft. In der Schweiz hergestellt kostete sie 20 Franken mehr, als dieselbe Grösse von Kuhn, made in China. Angesichts der Tatsache, dass eine Pfanne bei ordnungsgemässer Verwendung gut 20 Jahre "lebt", ein kleiner Preis für ein Produkt, das hierzulande Menschen Arbeit gibt. Leider denken nicht alle so und greifen zum billigen Stück. Das ihnen dann die Hände verbrennt, vielleicht sogar giftige Stoffe freisetzt und nach 5 Jahren auf den Müll wandert.
Kommentare (2)
Ich werde ebenso darauf achten das ich keine Produkte mehr aus China einkaufe, was ich schon länger versuche. Wie die meisten jedoch festgestellt haben nicht immer ganz einfach ist. Ebenso werde ich keine Produkte kaufen von Unternehmen welche das IOC und die Olympiade in China unterstützen. Sportler welche an den China Spielen nicht teilnehmen sowie Länder welche die China Spiele boykottieren haben für mich wahre Grösse.
Kommentar (1)
Liebe Blog-Teilnehmer
Ich möchte euch allen danken für eure Beiträge. Jede noch so kleine Reaktion zum Tibetproblem ist wertvoll und wichtig. Wir alle müssen dranbleiben, damit der Druck auch von unten kommt und Tibet nicht in Vergessenheit gerät.
Ich persönlich habe bereits an viele Politiker, Sportler, Grossverteiler etc. geschrieben.
Und eben, kauft keine Ware mehr aus China - man lebt ganz gut ohne.
Kommentar (1)
Ein Boykott der Olympiade sowie von chinesischen Produkten ist der falsche Weg zur Lösung des Problems.
Werden sich die Menschenrechte in China auf diese Weise ändern? Nein.
Gefragt sind eher Gespräche mit der chinesischen Führung sowie dem Dalai Lama. Ohne dabei aber besserwisserisch tun zu holen.
Eine Chance für die Schweiz?
Gebt China eine Chance, sich mit der Olympiade dem Rest der Welt zu präsentieren. Nicht alles an China ist schlecht.
Und wieso gleich das ganze Land verdammen, wenn doch die meisten der 1.3 Mia. Einwohner gar nichts dafür können? Auch sie wollen am nächsten Tag noch eine Arbeit haben. Ein vollkommener Boykott des Westens von chinesischen Produkten würde viel mehr Unruhe auslösen, als heute dort vorherrscht.
China ist noch immer ein Entwicklungsland. Erst anfangs der 80er Jahre hat China begonnen (aus diversen Gründen) sich gegenüber dem Westen zu öffnen. Da kann man doch nicht erwarten, dass China genauso fortschrittlich wie z.B. die Schweiz ist.
Also: China muss sich weiter entwickeln, dazu gehören auch die Beachtung der Menschenrechte, freie Medien etc.
Ich gehe mit euch einig: Die Menschenrechtsverletzungen der Han-Chinesen im Tibet sind zu verurteilen.
Aber glaubt ja nicht, dass die Chinesen damit die einzigen auf der Welt wären.
Auch die Amerikaner vertuschen so einiges was sie im Ausland machen (Vietnam-, Irakkrieg (siehe u.a. Abu Graibh Gefängnis, Guantanamo Bay), etc etc). Alle Boykottierwilligen müssten also auch Amerikanische Produkte ab sofort boykottieren.
All dies ist kaum möglich.
Wers noch nicht gemerkt hat: Wir leben heute in einer globalisierten Welt. Wer anderen schadet, bekommts schnell auch selbst zu spüren. Leiden würde unter all diesen Boykotten dann auch die Schweiz.
Ich empfehle jedem, auch die westlichen Medienberichte kritisch zu betrachten (Stichwort: die gezeigten Bilder aus Nepal statt aus Tibet). Man muss beide Seiten anhören (Ost und Westliche Sicht der Dinge).
Ich bin selbst schon durch China gereist (mit Zug und Bus), war unter anderem auch in Xiahe (autonomes tibetisches Gebiet in der Gansu Provinz angrenzend an den Tibet, wo vor 10 Tagen ebenfalls Demonstrationen statt fanden). Bereist selbst das Land und bildet euch eine Meinung. Die olympischen Spiele geben eine Möglichkeit dazu.
PS: Habt ihr euch auch schon gefragt, wie schwierig es wohl sein muss, ein so riesiges Land unter Kontrolle zu behalten?
Kommentar (1)
Hallo Marc
Du fragst, ob sich China durch einen Boykott ändern wird. Die Anwort ist nein. Doch wird sich ohne Boykott etwas ändern. Die Antwort ist die gleiche. Denn was hat sich in Russland geändert? Unter dem Strich nichts, zur Zeit krebsen sie wieder zurück. Ein ganzes Volk dafür bestrafen? Das geht gar nicht, vom Aufschwung profitieren ohnehin nur wenige. Der Bauer und Arbeiter bleibt auf der Strecke. Zudem, es geht nicht nur um die Menschenrechtsverletzungen, sondern vielmehr, dass China ein Land seit Jahrzehnten besetzt hält und stets bemüht ist, die Bevölkerung auszurotten oder zu assimilieren. Global gesehen, öffnet China kontrolliert seinen Markt, um zu profitieren, aber ohne Verpflichtungen einzugehen. Chinas Vorgehen ist taktisch klug, strategisch durchdacht und hat das Ziel, Abhängigkeiten zu schaffen. Durch das Gewähren lassen der chinesischen Machthaber, schaffen wir eine Abhängigkeit, die unberechenbar und gefährlich ist. Somit geht es nicht nur um die Menschenrechte, sondern auch um die wirtschaftliche Abhängigkeit gegenüber einer Diktatur.
Kommentare (3)
Hallo Robert
Ich schätze deine klärenden Bemerkungen zu Marcs Kommentar, obwohl man seine Argumente zumindest teilweise verstehen kann, wenn auch nicht teilen (s. dort). Wärest du ev. interessiert, in einer Arbeitsgruppe für einen nicht bedingungslosen Boykott mitzuarbeiten? Dann melde dich unter wash@gmx.ch
Gruss Walter
Kommentare (3)
Schon viele Jahre kaufen wir womöglich Produkte, die nicht in China hergestellt sind. Sogar bei Lebensmittel muss man aufpassen, in der Migros gibt es Champignons in der Büchse, "Made in China". Beim Coop sind diese aus der Schweiz.
Es ist übrigens grässlich, was in China passiert, hatte mal Unterlagen erhalten, wie dort gefoltert wird, ich konnte mindestens 2 Wochen kaum mehr schlafen! Unvorstellbar für uns, wir müssen etwas gegen diese Regierung unternehmen!
Kommentare (2)
Vor den Spielen find ich es jetzt ganz wichtig, dass wir nichts mehr aus China kaufen. Das wird die Wirtschaft und die Regierung beeinflussen, und dann wird China auch Handeln. Momentan bin ich auch für ein Boykott der Olympischen Spiele. Ich fordere Freiheit für Tibet und auch Meinungsfreiheit und Menschenrechte in China. Zusammen können wir viel erreichen.
Kommentar (1)
Ja in so einem Land wie China, wo die Menschenrechte aufs abscheulichste missbraucht werden, sollte man niemals eine Olympiade machen, es sollte einfach kein Sportler hingehen! Erst wenn die Regierung eine anständige Politik mit Menschenrechten eingeführt hat, sollte man solche Veranstaltungen dort besuchen. China würde besser den Tourismus die Wirtschaft und den Umweltschutz fördern und sich darauf konzentrieren, anstatt Menschen zu foltern und töten! Es ginge dem Land ganz bestimmt innert Kürze viel besser!
Kommentare (2)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Tibetaner zu helfen.
Auf meiner Homepage habe verschiedene Aufrufe der Tibetaner gesammelt.
Fax an das IOC. Ein E-Mail an den Chinesischen Führer.
Die Aufforderung der UNO für Menschen Recht zu schreiben.
Und seit neusten die Auffordung ein Brief an den Bundesrat.
Ich persönlich acht jetzt was ich kauf, Made in China wird wieder zurück gestellt. Als kein Knobli Made in China auch wenn er 10 günstiger ist.
Die Stadt Peking hat sicher von den Olypmiden provitiert. Nur ging es auf Kosten der Geschäftsleute von Peking.
Kommentar (1)
Ich kaufe schon seit eingier Zeit keine chinesischen Produkte mehr, wenigstens nicht wissentlich. Zugegeben, bei Haushaltwaren und Kleidern ist das nicht ganz einfach, aber es gibt Alternativen. Kürzlich habe ich im Coop eine Pfanne made in Switzerland gekauft. Dieselbe Grösse gab es auch Made in China. Der Preisunterschied: 20 Franken. Wenn man bedenkt, dass eine Pfanne eine Lebensdauer von mehr als 20 jahren hat (gute CH-Qualität), macht das 1 Franken pro Jahr. Sollte es uns doch wert sein. Jetzt hängt auch eine Tibet-Fahne auf meinem Balkon, als "moralische" Unterstützung. Ich weiss zwar, dass das China nicht kratzt, aber es wird Leute, die an unserem Haus vorbeigehen vielleicht zum Nachdenken anregen.
Ich bin klar gegen einen Boykott der Olympischen Spiele. Die Sportler haben sich während Jahren auf dieses Ereignis vorbereitet, es ist für sie das Grösste, also sollten sie auch teilnehmen dürfen und sich über einen Sieg freuen. Aber ich habe einen Traum: Wie wäre es, wenn die Medien weltweit strikt nur über die sportlichen Ereignisse berichten und keine sogenannten "Hintergrund-Storys" verfassen, resp. drehen, also das sogenannte Gastland ganz einfach nicht beachten? Denn das ist es doch, was China will: weltweite Publicity. Die sollte man boykottieren. Natürlich werden die TV-Anstalten das nicht tun, sie haben ja Unsummen in ihre Berichterstattung investiert. Wie wäre es aber, wenn wir Zuschauer konsequent abschalten, wenn die Uebertragung der Wettkämpfe vorbei ist und die Hintergrund-Berichterstattung ignorieren? Ich weiss, es ist ein Traum. Aber machmal werden ja Träume wahr ...
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