Unverständlich, die Meldung der UBS, dass sie 2008 2 Milliarden Boni auszahlt und gleichzeitig vom Steuerzahler 6 Milliarden bezieht. Auch wenn der variable Lohnbestandteil sehr hoch ist, so sollte man meinen, dass in dieser Situation etwas mehr Augenmass möglich sein sollte.
Die UBS argumentiert, dass sie durch die Ausbezahlung der variablen Lohnbestandteile das Personal halten kann und sonst die guten Leute abwandern würden. In Anbetracht der Krise stellt sich die Frage, wohin diese Leute gehen würden. Momentan besteht ein Überhang. Sie sind also auch bei Lohneinbussen wenig motiviert die Stelle zu wechseln. Zudem ist der Grundlohn eines Bankers immer noch relativ hoch.
Falls noch weiter Staatsgeld verteilt werden soll, um die Wirtschaft anzukurbeln, melde ich mich gerne. Für 60'000.- CHF würde ich eine Erdsondenheizung realisieren. Für 1.5 Milionen könnte ich ein Bürogebäude nach Minienergiestandards erstellen. Es gäbe viele Aufträge für das lokale Gewerbe.
Wenn Ihnen jetzt leise Zweifel aufkommen, dann arbeiten Sie vermutlich nicht in der Bankbranche, Gesundheitswesen oder der Landwirtschaft.
Der Bundesrat muss unbedingt aktiv werden und fordern, dass die UBS die 2 Milliarden dem Staat zurückzahlen soll. Er kann dann sein Risiko auf den 6 Milliarden sitzen zu bleiben etwas minimieren.