Nach dem Debakel der Abwahl von Christoph Blocher hat die SVP ja angekündigt, dass sie sich in der Opposition betätigen will. Das ergaben überigens auch die
Umfrageresultate in unserem Blog. Mit der klaren Ablehnung der Einbürgerungsinitative ist der erste Anlauf der Oppositionspolitik der
SVP deutlich missraten.
Trotz erheblicher finanzieller und materieller Anstrengungen, vielen Scheinargumenten im wohlbekanten Umfeld von Kriminalität und Masseneinbürgerungen, war die Partei nicht erfolgreich.
Weiter hat Mauro Tuena in der Stadt Zürich die Wahl in den Stadtrat gegen Ruth Genner deutlich verloren. Tuena hatte fast notorisch die Arbeit des Sozialdepartementes der Stadt Zürich kritisiert und ist angetreten, um es besser zu machen. Die Bürgerinnen und Bürger haben es ihm nicht zugetraut.
Was zeigen die beiden Ergebnisse? Kritik an den aktuellen Verhältnissen ist jederzeit willkommen. Einige Ideen werden in Gegenvorschlägen aufgenommen oder innerhalb der Verwaltung werden Prozsesse angepasst.
In diesem Sinne, wenn die Oppositionspolitik auf diesem harmlosen Niveau bleibt, können wir in der Schweiz sicher sehr gut damit leben.