Der Wechsel an der Konzernspitze der UBS ist nach den Miliardenverlusten zu begrüssen. Ob mit der Person von Peter Kurer als Nachfolger von Marcel Ospel die richtige Person gefunden wurde, wird sich zeigen.
Die Vorschusslorbeeren verschiedener Wirtschaftskommentatorinnen und -kommentatoren halten sich in Grenzen. Zu stark haftet der Stallgeruch der alten Führungsgarde an Kurer. Gut möglich, dass er lediglich eine Übergangslösung ist.
Für die Schweiz hängt einiges davon ab, ob der Bankenplatz glaubwürdig
und intakt bleibt. Aus dem Grounding der UBS hätte man allerdings auch
mehr machen können. Jetzt wo der Fokus aller Medien auf UBS gerichtet
ist, hätte man sich auch bezüglich Fluchtgelder, Steuerhinterziehung,
3. Weltkredite etc. neu positionieren können. Vielleicht ist dazu Herr
Kurer nicht die richtige Person.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie er den Scherbenhaufen flickt, das Unternehmen rehabilitiert und die UBS neu positioniert.