Die deutsche Fluggesellschaft Swiss die eigentlich Swisshansa heissen müsste, macht lange Finger. Getreu dem Motto «Für Gewinne allzeit parat, die Verluste dem Staat» fordert die Airline Gelder von der schweizerischen Arbeitslosenversicherung ALV. In zweistelliger Millionenhöhe.
Zusammen mit der Swiss wehklagen auch die hochrentablen Firmen Swissport, die SR Technics und natürlich auch die unersättliche Flughafen Zürich AG. Knapp vier Tage Flugpause wegen isländischer Vulkanasche und schon soll der CH-Staat mit mehrstelligen Millionenbeiträgen die fetten Gewinne und stolzen Boni der privatwirtschaftlichen Firmen sichern. Tut mir leid, dafür hat meine ganz persönliche Volksseele null Verständnis. Swissport und SR Technics sind die privatisierten Filetstücke der einst so stolzen Swissair-Gruppe. Beide Firmen sind weltweit tätig und hoch rentabel. SR Technics gehört heute Firmen in erdölproduzierenden Staaten (z.B. Dubai). Swissport, heute im Besitz des spanischen Konzerns Ferrovial, ist eines der weltweit führenden Infrastruktur- und Service-Unternehmen. Vier Tage Vulkanasche und den Firmen kommt nichts gescheiteres in den Sinn als lange Finger zu machen, in Richtung schweizerischer Staatskasse. Scheinarbeitslose sind das! Jeder Schweizer-Büezer, der arbeitslos wird, muss unten durch und harte Kriterien erfüllen bis er zu ein paar Rappen Arbeitslosengeld kommt. Die weltweit tätigen Firmen haben, auch während dem Flugstopp in Europa, in anderen Teilen der Welt fette Gewinne eingestrichen und beantragen trotzdem Arbeitslosengeld Die waren gar nie arbeitslos! Ist ja wohl eher ein Straftatbestand als ein Grund für Millionenzahlungen. Jeder Büezer, jede Putzfrau hätte eine Strafklage am Hals! Aber eben: Flughäfeli, Lugdeckeli. Man klopfe bitte der scheinarbeitslosen Flugindustrie auf die langen Finger! Wenn die in die ALV-Kasse greifen bleibt für tatsächlich hilfsbedürftige Arbeitslose nichts mehr.